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Manga — der japanische Comic

Von Corinna Koithahn

 

Japan hat den größten Comic-Markt der Welt. Über ein Drittel aller Druck-Erzeunisse gehören zu diesem Genre, das sich zu einer ganz eigenen Form entwickelt hat.

Im Manga werden heute jegliche Art von Geschichten thematisiert, ob Action, Fantasy, Sport oder Romantik und Sex - jeder konsumiert Comics. Dabei bezeichnet man mit dem Begriff ‚Manga‘ in Japan alle Comics, einheimische wie ausländische (bei uns werden nur aus Japan stammende Comics ‚Manga‘ genannt). Ein klassisches Manga-Magazin umfasst über 300 Seiten und ist auf stark holzhaltigem Papier (oft Altpapier) in hoher Auflage gedruckt. Meist sind Manga schwarzweiß, um die Produktionskosten so gering wie möglich zu halten. Sie sind dadurch nicht sehr teuer und eignen sich als schnell konsumierbare Wegwerflektüre (ein Manga kostet durchschnittlich 300 Yen, weniger als ein U-Bahnticket). Aufwendig gestaltete farbige Fassungen sehr erfolgreicher Geschichten erscheinen später als Taschenbuch-Ausgabe.

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 18.08.2000

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