Wie realitätsnah sind Comics?
Eine sprachwissenschaftliche
Untersuchung am Beispiel der Comics
Donald Duck
& Die
Simpsons
| AutorInnen |
Christian Bodden |
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Amina Lüddecke |
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Yvonne Pillen |
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Lars Tenberg |
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Patrick Voßkamp |
1. Einleitung
Unser Team befasst sich mit dem
Vergleich der Comics "Donald Duck" und "Simpsons"
unter dem Aspekt gegensätzlicher Weltdarstellungen. Dabei
geht es in erster Linie darum, herauszustellen, wie hoch der jeweilige
Realitätsanspruch beider Comics ist.
Warum haben wir aus der Fülle
des Angebots hierfür "Donald Duck" und die "Simpsons"
gewählt? Bei beiden Comics handelt es sich jeweils um komplexe
Welten, in denen die Erlebnisse zweier Familien in geschlossenen
Systemen dargestellt werden. Die sozialen Strukturen sind in beiden
Comics gut erkennbar. Zudem genießen beide Comics einen
hohen allgemeinen Bekanntheitsgrad. Sowohl die "Ducks"
als auch die "Simpsons" werden im Folgenden näher
vorgestellt und charakterisiert.
Nach erstmaligem Lesen ließ
sich bereits die Hypothese aufstellen, dass es sich hier um verschiedene
Systeme mit unterschiedlichen Realitätsbezügen handelt.
Die "Simpsons" enthalten weitgehend gesellschaftskritische
und realistische Elemente, während die "Ducks"
unkritische und systemintegrierende Aspekte aufweisen.
Die Arbeitsschritte wurden innerhalb
unserer Gruppe nach "Ducks", "Simpsons" und
den beiden angewandten Analyse-Methoden (vgl. Kap. 4) aufgeteilt.
Die herangezogenen Vergleichskriterien werden im Folgenden eingegrenzt
und definiert.
Ziel der Gruppenarbeit ist es,
anhand eines Weltbildvergleichs mittels soziolinguistischer Methoden
den Realitätsgehalt der Comics zu überprüfen und
die aufgestellte Hypothese zu prüfen. Es geht um die Fragen,
welche Teile des Weltbildes angesprochen werden und ob die Realität
innerhalb der Comics greifbar ist. Dies soll daran verdeutlicht
werden, inwieweit Weltbild und vor allem Realität sprachlich
repräsentiert werden.
