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Jacob Grimm formulierte 1822 das erste Lautgesetz: die 1. Lautverschiebung. In den angelsächsischen Ländern ist sie deshalb auch als Grimm's Law bekannt. Die 1. Lautverschiebung bezeichnet die Veränderungen der indogermanischen Verschlußlaute, durch die sich die germanischen Sprachen von den anderen indogermanischen Sprachfamilien differenziert hat. Zeitlich wird die 1. Lautverschiebung ungefähr von 1200-1000 v. Chr. bis ca. 500-300 v.Chr. eingeordnet. Über die Ursachen für diesen Lautwechsel ist nichts bekannt. Man weiß nur, daß die erste Lautverschiebung vor dem Kontakt mit den Römern abgeschlossen sein mußte, denn lateinische Lehnwörter haben diese Entwicklung nicht mitgemacht. |
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