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Mittwoch, 23. März 2011
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Informationen zum 40. Treffen des Arbeitskreises vom 04.-05.05.2007 in Freiburg Informationen zum 40. Treffen des Arbeitskreises vom 04.-05.05.2007 in Freiburg

Arbeitskreis Angewandte Gesprächsforschung

Informationen zum 40. Treffen des Arbeitskreises vom 04.-05.05.2007 in Freiburg

Thema:       Die Arbeit mit Transkripten in der Praxis

Termin:     4. und 5. Mai 2007
Ort:               Universität Freiburg


Das 40. Treffen des „Arbeitskreises Angewandte Gesprächsforschung“ findet von Fr., 04.05 bis Sa., 05.05.2007 in Freiburg statt und trägt das Thema „Die Arbeit mit Transkripten in der Praxis“. Die lokale Organisation übernehmen Karin Birkner und Anja Stukenbrock.

Einladung und Call for Papers

Die Arbeit mit Transkripten ist die Grundlage jeder Form von gesprächsanalytischer Forschungstätigkeit. Sie ist außerdem ein Kernelement des gesprächsforscherischen Selbstverständnisses und gilt als ein wesentliches Distinktionsmerkmal gesprächsanalytischer Trainings gegenüber anderen Ansätzen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Transkriptarbeit a) in der Vermittlung von Gesprächanalyse als analytischer Methode und b) in der Vermittlung von Ergebnissen der Gesprächsanalyse in der beruflichen Praxis. Obwohl die Arbeit mit Transkripten ein so zentrales Instrument ist, fehlt es an fundierten Konzepten für ihren Einsatz in Praxis und Lehre. Wir stellen dieses Thema deshalb in den Mittelpunkt des nächsten Treffens des Arbeitskreises und bitten um Beiträge u.a. zu den folgenden Stichpunkten:

Wir laden ein zu didaktischen und methodischen Reflexionen, Erfahrungsberichten, Diskussionsbeiträgen. Welche Erfahrungen mit Transkriptarbeit liegen in der Praxis vor? Wie kann man die Arbeit mit Transkripten am effektivsten lehren und lernen, welche Didaktisierungen haben sich bewährt, z.B. für Trainings, Seminare, Doktorandenworkshops etc.? Wie kann man sich den Bedürfnissen und dem Kenntnisstand spezieller Zielgruppen anpassen und trotz didaktischer Reduktion gesprächsanalytische Essentials nicht vernachlässigen? Welches sind überhaupt gesprächsanalytische Essentials in der Lehre und gehört die Transkriptarbeit dazu? Was leisten Transkripte, was geben sie allein nicht her?
Bei zunehmender Berücksichtigung von Multimodalität in den Analysen ergibt sich ferner das Problem der hohen Komplexität von Transkripten: Welche praktischen Erfahrungen mit didaktischen Reduktionen liegen vor bzw. wie viel Transkript kann man welchen Zielgruppen zumuten?

Mögliche Beitragsformen sind:
  • (neu!) Statements: 10-Minuten-Statements, in denen Positionen bezogen werden zur Frage: Welchen Stellenwert hat die Arbeit mit Transkripten in der (welcher?) Lehre der Gesprächsforschung?
  • Vorträge (30 Minuten Vortrag/30 Minuten Diskussion)
  • Datensitzungen (90 Minuten)
  • Durchführung praktischer Übungen bzw. Praxisberichte (60 bis 90 Minuten)
  • Posterbeiträge zu Didaktisierungen, Unterrichtseinheiten etc.
Wir freuen uns über jedes Beitragsangebot bis zum 19.02.07. Bitte schicken Sie den Titel und ein kurzes Abstract (ca. ½ Seite in Word-Standardformatierung) per Email an:

karin.birkner@germanistik.uni-freiburg.de
oder
anja.stukenbrock@germanistik.uni-freiburg.de

Teilnahme an der Tagung:

Die Teilnahme ohne eigenen Beitrag ist natürlich auch möglich! Interessierte werden gebeten, sich frühzeitig anzumelden, auch wenn kurzfristige Nachmeldung – wie immer – möglich sind. Eine Tagungsgebühr fällt nicht an, es wird um einen Beitrag von 5-10 Euro zur Kaffeekasse gebeten. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Einladung auch an interessierte Kolleg/inn/en weitergeben würden.

Nähere Informationen zum Programm, zur Anreise und Unterbringung finden Sie in Kürze hier.

Wer gern eine private Übernachtungsmöglichkeit hätte, melde sich bitte frühzeitig bei den Organisatorinnen.


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