Typen

Eine der Aufgaben von WissenschaftlerInnen ist es, durch Beobachtung und Analyse Gemeinsamkeiten zu entdecken und zu beschreiben. Sowohl in den Natur- als auch in den Geisteswissenschaften gründen viele Untersuchungen in dem Anspruch oder der Erwartung, unter Anwendung bestimmter Methoden Zusammenhänge, Gemeinsamkeiten und Unterschiede (immer bezogen auf den Untersuchungsgegenstand) zu finden. Wenn dies gelingt, können so genannteTypen beschrieben werden: Begriffe, mit denen man bestimmte gemeinsame Merkmale oder Eigenschaften von Personen, Handlungen oder Dingen zusammenfasst.

Typologie

Die Typologie hat als 'Lehre von den Typen' einmal die Aufgabe, die einzelnen Typen zu bestimmten Kategorien (Gruppe, Gattung) zusammenzufassen, also sozusagen 'Typen von Typen' herauszuarbeiten.
Zum anderen geht es aber auch darum, die einzelnen Typen miteinander in Beziehung zu setzen und auch die Unterschiede zwischen einzelnen Typen mit zu berücksichtigen und zu beschreiben. Typologien nehmen dabei eine bestimmte Perspektive ein bzw. haben ein bestimmtes Erkenntnisinteresse (zum Beispiel die Typologie des bürgerlichen Trauerspiels).

   
Gesprächstypen Auch bei Gesprächen lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen, und die Aufteilung in elf Gesprächsbereiche ist ein Weg, die Menge der Einzelgespräche unter Verwendung von Sammelbegriffen zusammenzufassen.
Die Aufstellung einer Typologie, und zwar mit Blick auf den so genannten "kommunikativ-pragmatischen" Zusammenhang, soll im nächsten Schritt erklärt werden: