Studienort Essen

Essen ist mehr als Kohle, Trinkhallen und Maloche. Als viertgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens und eines der Zentren der Ruhrmetropole ist sie eine Stadt der Superlative. Essen ist vielfältig und bunt, war im Jahr 2010 stellvertretend für das Ruhrgebiet „Kulturhauptstadt Europas“ und ist so grün, dass sich der Titel "Grüne Hauptstadt Europas 2017" als weiterer Superlativ gut ins Essener Stadtimage einfügt.

Die Universität Duisburg-Essen gehört mit mehr als 43.000 Studierenden zu den 10 größten deutschen Universitäten und belegt im Times Higher Education-Ranking Platz 19 der 200 besten Universitäten der Welt, die jünger sind als 50 Jahre. An der Universität Duisburg-Essen lassen sich neben der Germanistik in den Geisteswissenschaften zahlreiche weitere spannende Fächer studieren, ebenso in den Gesellschafts- Bildungs-, Wirtschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin. Das Fächerspektrum der Uni ist so vielfältig wie ihre Studierendenschaft, denn der Standort steht für Internationalität und Multikulturalität. Studierende haben sowohl die Möglichkeit, durch zahlreiche Kooperationen mit Hochschulen im Ausland als Outgoings an Universitäten im Ausland zu studieren als auch sich vor Ort mit ausländischen Incoming-Studierenden zu vernetzen und gemeinsam sprachliche und kulturelle Kompetenzen zu erweitern. Passende Angebote dafür sind das Programm Internationalisaton at Home, internationale Treffpunkte wie das Cafe-Lingua, die Vermittlung von Sprachtandem-Partnern, interkulturellen Trainings und das vielfältige Angebot an Sprachkursen des Instituts für optionale Studien (IOS).

Der Standort im Herzen des Ruhrgebiets bietet den Vorteil der kurzen Wege und der guten Vernetzung. Insbesondere der Verband der Universitätsallianz Ruhr trägt dazu bei, dass Studierende neben dem großen Angebot an den Campusstandorten Duisburg und Essen auch Veranstaltungen der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund  besuchen und sich auch dort mit Studierenden und Lehrenden vernetzen können, um so ihren Horizont zu erweitern. Zudem bietet es spezielle standortübergreifende Angebote, beispielsweise Workshops für (Post-)doktoranden, Mentoringprogramme usw.

Essen bietet ein attraktives Arbeitsumfeld, denn zahlreiche bekannte Großunternehmen und die größte deutsche Regionalzeitung, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), haben ihren Hauptsitz in Essen. Mit 43.000 Pendler*innen hat Essen mehr pendelnde Arbeitnehmer als jede andere Stadt in der Region. Dennoch ist Essen keineswegs nur eine Stadt für Pendler - auch leben lässt es sich in Essen gut. Der ringförmige Verkehr rund um das Stadtzentrum, der umfangreich erschlossene ÖPNV, ansprechende Einzelhändler*innen und das mehrstöckige Einkaufszentrum Limbecker Platz haben Essen den Beinamen "die Einkaufsstadt" eingebracht. Freizeitangebote, wie zum Beispiel die „Lichtburg" mit dem größten Kinosaal Deutschlands, Kunst- und Kulturangebote, wie das Museum Folkwang, Opern- und Theaterhäuser, die Alte Synagoge als Begegnungsstätte zwischen Kulturen und Religionen, sowie die Grugahalle und die Messe Essen, machen die Stadt nicht nur für ihre 589.000 Einwohner attraktiv, sondern ziehen jährlich Millionen von Touristen nach Essen und in die Region, ebenso wie zahlreiche Industriedenkmäler, allen voran Zeche Zollverein. Die Stadt verzeichnet die höchsten Besucherzahlen im Ruhrgebiet – nicht zuletzt aufgrund ihrer Vielfalt sowie der Offenheit und Herzlichkeit, mit der die Essener ihren Besuchern und Neubürgern begegnen.

 

Bildnachweis: UDE / Uni Duisburg-Essen / Universität Duisburg-Essen / Hardy Welsch